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Kindersicherheitstag: Unfälle besser vermeiden!

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60 Prozent aller Unfälle mit Kindern wären nach Beobachtung der Berliner Kinderchirurgin Stefanie Märzheuser vermeidbar. «Wenn man weiß, wie Unfälle mit Kindern passieren, dann kann man die verhindern», sagte sie in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Märzheuser ist Präsidentin der Bundesarbeitsgemeinschaft «Mehr Sicherheit für Kinder». Die Dachorganisation vertritt unter anderem ärztliche Gesellschaften und Rettungsorganisationen. Der Verein veranstaltet seit dem Jahr 2000 den Kindersicherheitstag, der immer am 10. Juni stattfindet. Diesmal geht es vor allem um Unfälle im und am Wasser. «Das sind besonders dramatische Unfälle», so Märzheuser. Ertrinken sei ein leiser Unfall. Es fehle eine Warnung, um sofort reagieren zu können, wie bei Stürzen, die hörbar sind und bei denen das Kind anschließend laut weint.

Insgesamt habe die Zahl der Unfälle mit Kindern inklusive schwerer Unfälle abgenommen. Jedoch habe es eine Verschiebung zu häuslichen Unfällen mit kleineren Kindern gegeben. «Vielleicht hat das damit zu tun, dass Eltern schneller ins Krankenhaus kommen, weil sie unsicherer sind», mutmaßt Märzheuser. Viele Eltern würden denken, zu Hause sei ihr Kind sicher, weil sie meinen, es im Auge zu haben. «Aber mit den Augen können sie ein Kind nicht festhalten und dann kann es eben trotzdem stürzen.»

Die Art der Unfälle hänge stark mit dem Alte des Kindes zusammen. «Die Altersgruppe von null bis einem Jahr hat die meisten Unfälle zu Hause», erläutert Märzheuser. «Diese Kinder fallen zum Beispiel vom Wickeltisch, wenn wir Eltern einen kleinen Moment unachtsam sind und das Kind einen Moment nicht festhalten.» Häufig sind auch Erstickungen durch Kleinteile wie Spielzeuge oder Erdnüsse. «Bei den Ein- bis Dreijährigen ereignen sich die Unfälle auch vorwiegend zu Hause, aber da stehen schon die Sturzunfälle mehr im Vordergrund», ergänzt die Kinderchirurgin. Sie warnte vor Stürzen aus geöffneten Fenstern. Ertrinkungsunfälle und Verbrühungen durch heiße Flüssigkeiten seien in dieser Altersgruppe auch recht häufig. «Unfälle im Straßenverkehr und Sportunfälle stehen bei den noch ein bisschen älteren Kindern im Vordergrund», so Märzheuser. «Mit zunehmender Mobilität passieren eben auch mehr Unfälle unterwegs.»

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10.06.2014 l dpa

Foto: Fotolia/Robert Kneschke

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