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Brief an SPD-Fraktion: Kiefer korrigiert Lauterbach

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Der Präsident der Bundesapothekerkammer (BAK), Dr. Andreas Kiefer, hat sich in einem Brief an alle Bundestagsabgeordneten der SPD gegen die Aussage von Professor Karl Lauterbach gewendet. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD hatte am 5. April in einem Brief an seine Fraktion behauptet, ein Rx-Versandhandelsverbot gefährde die Versorgung schwerkranker Patienten wie solche mit HIV, Parkinson, Mukoviszidose oder Spina bifida. Zudem würde ein Verbot auch deutsche Versandhändler treffen, die sich auf diese Spezialmedikationen fokussiert hätten.

«Einen Schlag ins Gesicht für die in Krankenhausapotheken und öffentlichen Apotheken tätigen Kolleginnen und Kollegen», nennt Kiefer dieses Scheinargument. Die staatlich approbierten Apotheker erfüllten und lebten ihren Auftrag, nämlich die ordnungsgemäße Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln, Tag für Tag, «mit viel Hingabe und Zuwendung, gerade bei schwerkranken Patienten», so der BAK-Präsident. Die Abgeordneten wüssten aus vielen Umfragen, welch hohe Akzeptanz die Leistungen der Apotheker in der Bevölkerung erfahre.

«Es sind gerade nicht die deutschen Versandhändler, also Apotheker, die zusätzlich zu ihrer öffentlichen Apotheke einen Versandhandel mit Arzneimitteln betreiben und sich dabei möglicherweise auf wenige Arzneimittel fokussiert haben, die die Versorgung sicherstellen», betonte Kiefer. Diese Unternehmen hätten ein Geschäfts-, aber kein Versorgungsmodell entwickelt. Das könne man als Rosinenpickerei verstehen. (dh)

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10.04.2017 l Glutasource

Foto: Glutasource/Alois Müller (Archiv)

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