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Ejaculatio präcox: Neues Spray gibt mehr Zeit

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Eine Ejaculatio praecox (EP) oder vorzeitiger Samenerguss ist die häufigste Sexualstörung beim erwachsenen Mann. Jeder fünfte Mann in Deutschland soll betroffen sein. Ein neues Arzneimittel zum Aufsprühen auf die Eichel soll dem Mann eine bessere Kontrolle der Ejakulation ermöglichen. In Fortacin® Spray liegen Lidocain und Prilocain in eutektischer Mischung flüssig vor.

«Das Spray enthält neben den Wirkstoffen nur noch das Treibmittel Norfluran, aber keine Lösungsmittel, Öle oder sonstigen Bestandteile», erklärte Dr. Volker Moll, Urologe aus Augsburg, bei der Einführungspressekonferenz von Recordati Pharma in München. Mindestens fünf Minuten vor dem Geschlechtsverkehr gibt der Mann drei Sprühstöße ringsherum auf die Eichel. «Die Wirkstoffe werden durch die kaum keratinisierte Haut der Glans sofort resorbiert und wirken lokalanästhetisch. Damit verlängern sie die Latenzzeit bis zur Ejakulation deutlich, ohne das sexuelle Empfinden zu verändern», berichtete der Urologe.

Die Wirkung des Sprays wurde in zwei randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studien über zwölf Wochen belegt. Eingeschlossen waren Männer mit einer intravaginalen Ejakulations-Latenzzeit (IELT) von 1 Minute oder kürzer. Das Spray verlängerte die Zeit bis zur Ejakulation nach Penetration auf über drei Minuten. In standardisierten Fragebögen zeigte sich eine deutliche Verbesserung von ejakulatorischer Kontrolle, sexueller Befriedigung und Leidensdruck. In der neunmonatigen Open-Label-Phase habe es weitere signifikante Fortschritte mit einer IELT über sechs Minuten gegeben, erläuterte Professor Dr. Hartmut Porst, Hamburg. «Dies wird mit keinem anderen Medikament erreicht.»

Der Urologe wies auf den großen Leidensdruck der Betroffenen hin. «Die primäre EP führt viel häufiger zur Trennung von Paaren als die erektile Dysfunktion (ED), denn sie bereitet vor allem jungen Paaren Probleme.» Viele Frauen fühlten sich vernachlässigt und von ihrem Partner missachtet. «Sie haben einfach keine Lust mehr auf den Mann.»

Eine erektile Dysfunktion, die zum Beispiel häufig bei Männern mit Diabetes oder benignem Prostatasyndrom auftritt, sei der häufigste Grund für eine erworbene Ejaculatio praecox, sagte Porst. PDE-5-Hemmer wie Sildenafil könnten den Männern meist gut helfen. Auch die Kombination aus PDE-5-Hemmer und lokalanästhetischem Spray sei möglich, jedoch nicht in Studien überprüft. Ebenfalls gut wirksam sei Fortacin bei homosexuellen Männern mit EP, berichtete Porst aus ärztlicher Erfahrung. (bmg)

 

27.04.2018 l Glutasource

Foto: Fotolia/Drobot Dean

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