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Lucentis und Avastin bei AMD gleichwertig

03.05.2011
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Von Daniela Biermann / Die Anwendung von Ranibizumab (Lucentis®) und Bevacizumab (Avastin®) bei der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) führt zu vergleichbaren Erfolgen. Diese bislang strittige These hat nun erstmals eine große Studie belegt (doi: 10.1056/NEJMoa1102673).

In der multizentrischen, einfach verblindeten, randomisierten Studie erhielten 1208 Patienten entweder monatlich eine Injektion eines der beiden Arzneistoffe in den Glaskörper des Auges oder gemäß eines Schemas nach Bedarf. Gemessen wurde die Sehfähigkeit nach einem Jahr.

Unter Bevacizumab konnten die Patienten 8,0 Buchstaben erkennen, unter Ranibizumab 8,5 Buchstaben – ein nicht signifikanter Unterschied. Bei der Therapie nach Bedarf lagen die Ergebnisse bei 5,9 versus 6,8 Buchstaben. Die Dicke der Netzhaut nahm ab auf 196 µm unter Ranibizumab beziehungsweise 152 bis 168 µm unter Bevacizumab. Die Nebenwirkungsrate in Form von Todesfällen, Herzinfarkten und Schlaganfällen war vergleichbar. Systemische Abwehrreaktionen traten unter Bevacizumab etwas häufiger auf. Hier sehen die Autoren weiteren Forschungsbedarf. Die Ergebnisse sind im Fachjournal »New England Journal of Medicine« veröffentlicht.

 

Ranibizumab ist für die Indikation AMD zugelassen, allerdings um ein Vielfaches teurer als das für diese Behandlung nicht zugelassene Bevacizumab. Sowohl das Antikörperfragment Ranibizumab als auch der monoklonale Antikörper Bevacizumab (zugelassen gegen Darmkrebs) hemmen den Wachstumsfaktor VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor) und damit die Angiogenese. Die Bildung neuer Blutgefäße im Auge ist ein Grund dafür, dass eine AMD zu Erblindung führen kann. / 

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