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Mücken übertragen Zika-Virus in Miami

23.08.2016
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Von Christina Hohmann-Jeddi / In den USA sind die ersten autochthonen Zika-­Infektionen aufgetreten. Insgesamt 14 Menschen infizierten sich bislang im Miami-Dade County im Bundesstaat Florida mit dem Virus, meldet die Gesundheitsbehörde CDC.

 

Bisher waren Infektionen nur bei Reiserückkehrern aus Süd- und Mittelamerika oder der Karibik aufgetreten oder bei Personen, die ungeschützten Geschlechtsverkehr mit infizierten Partnern hatten.

 

Experten hatten schon länger befürchtet, dass der Erreger sich auch in den USA ausbreiten könnte. Denn die Überträgermücke, die Art Aedes aegypti, ist im Süden der USA und die Ostküste hinauf bis etwa auf die Höhe von New York verbreitet. »Wir befinden in uns in der Mitte der Mückensaison und erwarten daher noch einen Anstieg der Erkrankungszahlen in den kommenden Tagen und Monaten«, sagt CDC-Direktor Dr. Tom Frieden in einer Mitteilung. Auch die Zahl der eingeschleppten Infektionen aus dem Ausland sei angestiegen. Mehr als 2200 Menschen haben sich nach CDC-Angaben bislang mit dem Zika-Virus infiziert.

 

Die Gesundheitsbehörde warnt aufgrund der Infektionsgefahr Schwangere nun vor Reisen nach Südflorida in die betroffenen Gebiete Wynwood und Miami Beach. Schwangere in diesen Gebieten sollten sich mittels Repellen­zien, langer Kleidung und Moskito­netzen vor Mückenstichen schützen. Die örtlichen Behörden in Florida gehen gegen die Überträgermücken vor und arbeiten daran, die weitere Verbreitung des Virus zu unterbinden.

 

Es sei nicht auszuschließen, dass auch in benachbarten Regionen bislang unbemerkt eine aktive Zika-Virus-Übertragung stattfindet, heißt es in der Mitteilung. Denn die Inkubationszeit könne bis zu eine Woche betragen und die meisten Infektionen verlaufen asymptomatisch. »Jede Gemeinde, in der Aedes aegypti vorkommt, muss die Zika-Transmission überwachen«, fordert Frieden.

 

In Deutschland wurden nach Daten des Robert-Koch-Instituts seit Oktober 2015 etwa 100 Zika-Infektionen bei Reise­rückkehrern diagnostiziert. In einem Fall wurde eine sexuelle Übertragung des Virus registriert. Seit Mai gibt es eine gesetzliche Meldepflicht für die Infektion. Die Gefahr für eine Ansteckung in Deutschland wird von Experten derzeit als sehr gering angesehen – unter anderem weil Aedes aegypti hier nicht vorkommt. /

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